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Über dieses Projekt

Schaukelwagen von Hans Brockhage


 

Eines der bekanntesten Beispiel für ausgezeichnetes DDR-Design im Spielzeugbereich: Der "Schaukelwagen" nach einem Entwurf von Hans Brockhage aus dem Jahr 1950. Eine Studienarbeit (konstruktive Mitarbeit: Erwin Andrä) an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Betreuer: Mart Stam (Quelle: Heinz Hirdina: Gestalten für die Serie - Design in der DDR 1949 - 1985)

 

Maße: 100 x 39 x 37 cm

 

                        
     

1956 berichtet die Zeitschrift "Die Frau von heute" über den "Schaukelwagen": Bei einem Besuch im Leipziger Messehaus "Petershof" fiel uns ein Mehrzweck-Spielgerät auf, das von der Firma Gottfried Lenz, Berggießhübel, ausgestellt wurde. (...) Wir hielten diese Gerät für sehr praktisch, darum fragten wir den Hersteller nach dem Preis und den Liefermöglichkeiten. Der Preis ist mit 41.- DM sicher nicht zu hoch gegriffen, und die Liefermöglichkeiten wären auch zufredenstellend, wenn die DHZ Kulturwaren die Produktion der Firma Lenz vertraglich binden würde. Im vorigen Jahr ging die DHZ nur sehr zögernd an einen Vertragsabschluß heran. In diesem Jahr hat sie überhaupt keinen abgeschlossen, weil der Wagen angeblich zu teuer wäre. Wir sind über diese Auslegung der DHZ einigermaßen erstaunt. Es soll gar nicht die Rede davon sein, daß die Firma Lenz 80 Prozent ihrer Produktion an das Ausland liefert, dem der Wagen nicht zu teuer ist. (...) Uns ist einfach unverständlich, daß durch die Haltung der DHZ der Schaukelwagen nicht in ausreichender Stückzahl in den Handel kommen soll, auf den viele Muttis bestimmt schon sehr warten, weil er bei den immerhin noch sehr beengten Wohnverhältnissen geradezu ideal in seinen Verwendungsmöglichkeiten ist." (Anm.: DHZ = Deutsche Handelszentrale)

 

                   

"Martina-Susanne" in einem Schaukelwagen (1959) (Privatfoto, Sammlung Wirtschaftswundermuseum)
  Die Schaukel wird zum Wagen (Privatfoto, Sammlung Wirtschaftswundermuseum)

 

                                          

 

  "Eine Erinnerung an kl. Dorit mit 1 1/2 Jahren Mai 1970" (Privatfoto, Sammlung Wirtschaftswundermuseum)
 

 


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