möchte das bundesrepublikanische "Wirtschaftswunder", die Epoche von Nierentisch, Tütenlampe, Pastellfarben, Nylonstrumpf & Co., einmal "von innen heraus" beleuchten, indem es seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Alltagskultur dieser spannenden Phase deutscher Geschichte setzt. Es zeigt Fotos und Bilder von Dingen, mit denen sich die Menschen in den 50er und 60er Jahren in ihrem ganz normalen Tagesablauf regelmäßig oder sogar täglich zu beschäftigen hatten. Zeitgenössische Werbung, Kochbücher, Warenhaus- und Versandhauskataloge, Bilder, Fotos oder auch altes Spielzeug, im Optimalfall verbunden mit denErinnerungen der seinerzeitigen Besitzer/innen, bergen eine hohe Aussagekraft über das Leben der Nachkriegszeit sowie der 50er- und frühen 60er Jahre. Insbesondere Zeitschriften und Ratgeber in Buchform, die damals nicht selten in Millionenauflagen verkauft wurden, halfen den in vielerlei Hinsicht noch unsicheren Bundesbürgern, sich sowohl im Alltag als auch auf gesellschaftlichem Parkett zurechtzufinden. Dem heutigen Interessierten erlauben sie somit auf anschauliche Art und Weise Einblick in das Leben von "Lieschen Müller" und "Otto Normalverbraucher" im viel zitierten Wirtschaftswunder.
Wer auf der Suche nach zusammenfassenden Begriffserklärungen über das deutsche Wirtschaftswunder ist, wird auch bei folgenden Quellen fündig: Haus der Geschichte, Wikipedia, Planet Wissen.
Nicht nur für Kinder...: Spielzeugkaufläden "erzählen" die bundesdeutsche Wirtschafts- und Konsum-Geschichte vom Nachkriegs-Mangel bis zum Wirtschaftschaftswunder-Wohlstand, zeigen die Entwicklung vom "Tante-Emma"- Laden zum Supermarkt und dokumentieren im Miniaturformat viele Veränderungen im Bereich des Produkt - Designs. INFO