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West-Spiele, die es in der DDR nicht zu kaufen gab, wurden nicht selten in Eigenarbeit hergestellt. Für die Spiele und insbesondere die Erläuterungen auf dieser Seite bedanke ich mich herzlich bei Peter Rohr aus Leipzig.

"Wir wußten einfach, unsere Möglichkeiten auch mithilfe von Freunden zu nutzen, um zu bekommen, was wir uns wünschten."

 

 Zum Monopoly:

An Lichtpausen, blau oder braun, war in vielen Betrieben relativ leicht zu kommen, man mußte nicht, wie ich es war, Konstruktionsingenieur sein, oft reichte eine Mark in die Kaffeekasse.
An Kopierer war nicht zu denken, also suchte man sich eine talentierte und willige Konstruktionszeichnerin, die das Original "abmalte".
Heimische Drucker gab es nicht, bei mir im Betrieb haben wir nach Eintreffen der ersten Computer Fernschreiber zum Drucken beschafft und umgebaut. Daher ist die Beschreibung des Spiels auch auf Leporellopapier mit Traktoreinzug gedruckt.
Die Karten sind Fotokopien, die Rücken an Rücken zusammengeklebt und akribisch nachkoloriert sowie beschnitten wurden.
Die Männlein stammen aus einem Kinderspiel, die Kegel aus einem Halmaspiel.
Die "Häuser" sind aus Rundstäben gesägt und eingefärbt worden.
Das Spiel haben (ehemalige) Freunde von mir gebastelt, sie war Buchbinderin, er beschäftigte sich in der Freizeit mit Holz und Fotografie.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 Zum Scrabble:

Die Tafel ist einfach eine Blaupause, auch mit Filzstift nachkoloriert, die, wohl auch auf dem Reißbrett, vorher gezeichnet wurde.
Mithilfe der Buchbinderin wurden die Buchstaben sauber auf Karton aufgezogen und geschnitten.
Die Beschreibung wurde mit Schreibmaschine abgetippt.

 

 

 


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