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 Weltraumspielzeug der 1950er, 1960er und 1970er Jahre


 

Technofix 262 "Mondbahn" (1951)

 

 

 


 

Technofix 286 "Rocket Express" (1957)

 

 

 


 

"Im Jahre 2000", Brettspiel

 

 

 

 


Nettes kleines Blechkarussell (No 550) der Firma Blomer & Schüler (B&S, erkennbar am "Jumbo"-Elefant und nicht zu verwechseln mit dem insbesondere für Spielzeugherde aus Blech verantwortlichen Hersteller Berkenkamp und Schleuter, der ebenfalls mit dem Kürzel B&S zeichnet). Betrieben durch ein Aufzieh-Uhrwerk, Durchmesser ca.28cm.

 

 

 

 

 


 

                

"Apollo", kleines (Durchmesser 10cm) Blech-UFO mit Sputnik-Antennen der Firma Blomer & Schüler.

 

Da dieses Spielzeug noch recht häufig - noch dazu meist in einem nahezu unversehrten Originalkarton - auttaucht, schätze ich mal, dass es sich um eine Neuauflage jüngeren Datums handelt. - Trotzdem schön!

 

 


Sputnik und Fliegende Untertasse umkreisen die Weltkugel - Hersteller: Michael Seidel

 

 

 


 

 

Apollo 11, die Rakete der ersten Mondlandungmission, hier als nettes batteriebetriebenes japanisches Blechspielzeug in einer ungewöhnlich geschnittenen Verpackung. Nach dem Einschalten fährt die Rakete in der Waagerechten mit Riesengetöse und in einem Affenzahn los (hab' mich bei der ersten Inbetriebnahme richtiggehend erschreckt) um irgendwann abzustoppen und sich aufrichten. Dann senkt sie sich wieder zurück in die Waagerechte und das Spektakel geht von Neuem los:-)

 

Diese Mondrakete namens "Kap Kenedi" konstruierte ich im August 1968. Leider zu spät, um von der NASA noch bis zur Mondlandemission im Juli 1969  fertiggestellt werden zu können. So musste man dort auf die veraltete Saturn-V-Rakete zurückgreifen, die meinem kühnen Entwurf mit seinen "10000000000 Stunder killometer, 100000 PS und 900000 Zillinder" hoffnungslos unterlegen war.

 

 Nicht minder geräuschvoll wie das weiter oben zu sehende "Apollo 11"-Spielzeug bewegt sich die Mondlandefähre "Eagle", ebenfalls "Made in Japan" (unten ein Bild des ansprechend illustrierten Verkaufskartons) hin und her. Irgendwann geht dann langsam die Tür auf und ein Mini-Neil Armstrong kommt heraus. Allerdings klettert er nicht wie sein reales Vorbild die Leiter herunter - im Gegenteil: Von einer Feder gezogen klappt die Tür blitzschnell wieder zu...

 

 

 


 

APOLLO-Z Moon Traveler - Die Rakete richtet sich blinkend und kreischend auf und die Kapsel mit den Astronauten hebt sich von der Trägerrakete ab.

 

 

 

 


                 

stern - "Die Fotos des Jahrhunderts" (1969) - Mehr Zeitschriften zur Mondlandung HIER

 

"Den Weltraum erobert" - Weltraumspielzeug im Neckermann-Katalog (1970)

 

"Ziel: Kaufhof", Spielwarenprospekt

 

                                       
Bild ZEITUNG "Mond ZEITUNG" - "Der Mond ist jetzt ein Ami"
  Hamburger Morgenpost - "2 Menschen auf dem Mond - Freude in aller Welt - Heute früh Mondausflug"
  Hamburger Abendblatt - "Heute früh, 3.56 Uhr 20 Sekunden: Die ersten Schritte auf dem Mond - "Der Sand ist so fein wie Puder""

 


NIKE - hübsche kleine (Länge 18cm) Spielzeugrakete "Made in Japan" aus den 60er Jahren, die sich aufrichtet, wenn sie gegen ein Hindernis stößt.

 

 

 


 

"Space Ship" "Mercury Explorer", "Made in Japan", mit Lichteffekt und sich drehendem Propeller (wofür auch immer man den im luftleeren Weltraum benötigt...). Die Ausstattung mit vielen batteriebetriebenen - möglichst bunten und/oder lärmenden Funktionen - ist typisch für japanische Blechspielzeuge der 60er Jahre. Länge ca.20cm, Hersteller T.P.S. (Tokyo Plaything Shokai).

 


 

Japanischer "Space Patroler" mit Elektro-Antrieb und  spektakulären Lichteffekten, Durchmesser ca. 19cm

 

 


 

"Fliegende Untertasse" mit Friktionsantrieb, "Made in Japan"

 


 

Spardose "Bornholmer Banken" - Das auf den vorderen Teil der Rakete gelegte Geldstück wird durch den mit einer Feder gespannten Schlitten in die Öffnung katapultiert, ausgelöst wird das Ganze durch Hinunterdrücken des oberen Leitwerks am Heck. - Toll!

 


 

 

Der "Lunar Orbiter" (Hersteller Norddeutsche Plastik) weckt bei mir ebenso vielfältige wie zwiespältige Erinnerungen...: Zum einen grundsätzlich, nämlich an Spielzeuge in tollen, viel versprechenden Verpackungen, deren Inhalt den Erwartungen dann nicht gerecht wurde, zum anderen an diesen in unzähligen Varianten hergestellten Spielzeugtyp allgemein (obwohl ich im Laufe meiner Kindheit - gefühlt - hunderte davon besaß, habe ich keine idee, wie sowas heißen könnte). Hat zwar zugegebenermaßen großen Spaß bereitet, damit zu spielen, aber entweder war ziemlich schnell das fliegende Teil verschwunden (Nachbargarten, hoher Baum, schwarzes Loch;-) oder die Plastik-"Zugschnur" gerissen.

 

 


 

                   

Tischflipper "Made in Western Germany" - 18 x 12 x 1,5cm

  Tischflipper "Made in Western Germany" - 18 x 12 x 1,5cm

 

                   

Tischflipper "Weltraumfahrt", Progresswerk - 38 x 20 x 5,5cm

 

Tischflipper, Arcofalc "Made in Italy", 56 x 25 x 2,5cm

 


 

Technofix Nr.333 "Apollo"

 

 

 

 

 


 

Technofix 331 "Luna Expedition"

 

 

 

 

 


 

          

Roboter "Space Explorer", "Made in Japan"

   

 


 

"Rund um die Welt", billigst gemachtes Blechkarussell mit Plastikgondeln der Firma Schopper, Durchmesser ca. 22cm

 

 

 


Passend zum Thema: Eine Rakete von einem alten Kirmeskarussell. Der Korpus ist komplett aus Holz, daher vermute ich, dass sie wohl in den 50er oder frühen 60er Jahren hergestellt wurde. Wer weiß, wieviele Kinder darin - wenigstens für ein paar Minuten - ihren Traum verwirklichen konnten, durch "den Weltraum" zu fliegen...Länge ca. 145 cm. Für das Foto hat eine über einen Meter hohe Micky Maus-Plüschfigur Platz genommen. - Kitschig? Was soll's!

 


 

Utopisches Fahrzeug "Jupiter" von "anker Spielzeug", "VEB Kombinat PIKO, Betrieb Eisfeld", "Elektromechanischer Antrieb - Kabelfernsteuerung für Raketenstart" - Mehr DDR-Weltraumspielzeug HIER

 


 

"Weltraum-Station Nr.1", Brettspiel - Mehr "Weltraumspiele" HIER

 


 

Spielzeuge aus der "Sammlung Wirtschaftswundermuseum" in der Mitgliederzeitschrift "Mein Spielzeugmuseum" des Fördervereins des Spielzeugmuseum Nürnberg, dazu Auszüge aus meinem in der Sammlerzeitschrift "Trödler" erschienenen Textes zum Thema "Weltraumspiele". Bei der Gelegenheit: Diese mehrmals im Jahr erscheinende Publikation behandelt auf durchschittlich 40 Seiten Spielzeugthemen verschiedenster Art von Barbie bis Blechspielzeug und gehört für mich aktuell zum Gelungensten, was in diesem Bereich überhaupt zu finden ist. Höchst lesens- und anschauenswert!

 

                   
     

Unter dem Titel "Weltraumspielzeug - Das habe ich früher auch gehabt" ist ein Aufsatz von mir zu diesem Thema im Katalog zur LWL-Wanderausstellung "Sommer 1969 - Westfalen im Mondfieber" nachzulesen. Info für Sammler: Es geht vor allem um Weltraumspielzeug aus deutscher Produktion - und dabei weniger um die Herstelllerforschung als vielmehr um den jeweiligen Zeitbezug.

 


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